MARKTGEMEINDERAT: Sitzung vom 16.Juni 2020

18.06.2020

Die Diskussion um die Vereinbarung zur interkommunalen Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden der Rhönallianz und den Stadtwerken Bad Brückenau bestimmte die letzte Sitzung des Marktgemeinderates. Ziel der Zusammenarbeit ist die gemeinsame kommunale Klärschlammbearbeitung und Klärschlammentsorgung.

Wie Bürgermeister Bernold Martin dazu ausführte, wird die Klärschlammentsorgung immer schwieriger, weil z.B. die Landwirtschaft als Abnehmer in Zukunft nicht mehr in Frage kommt.

Von der angestrebten Zusammenarbeit verspricht man sich auch eine deutliche Kostenreduzierung.

Dazu soll in der Kläranlage Trübenbrunn eine entsprechende Presse zur Entwässerung installiert werden und der Feststoff dann einer Verbrennungsanlage zugeführt werden. Ein erster Schritt ist

die Beauftragung eines Ingenieurbüros, das ein Abrechnungskonzept für die notwendigen Beschaffungen und die Betriebskosten erstellt, das die anfallenden Mengen und den jeweiligen Wassergehalt berücksichtigt. Untersucht werden sollen auch notwendige Umbaumaßnahmen an den örtlichen Kläranlagen.

Vielen Ratsmitgliedern erschien das Vertragswerk sehr undurchsichtig, was eine rege Diskussion zur Folge hatte, obwohl man sich über das angestrebte Ziel einig war.

Nachdem in dem Vertragsentwurf doch noch ein Passus zum zeitlichen Ablauf und zur Finanzierung gefunden wurde, stimmte das Gremium bei zwei Gegenstimmen der Vereinbarung

zu.

 

Folgende Aufträge wurden einstimmig vergeben:

  • Im Umfeld der generalsanierten Kindertagesstätte St. Anna führt die Firma Theo Hahn umfangreiche Pflasterarbeiten zum Preis  von 42.000 € aus.
  • In der Au in Schönderling führt die Firma Hell Kanal- und Straßenbauarbeiten zum Preis von 65.000 € durch.
  • Von den Festsetzungen des Bebauungsplanes erteilte das Gremium die notwendige Befreiung, so dass Sandra Karollus im Kreuzweg einen Anbau an das bestehende Wohnhaus errichten kann.
  • Bei der Erschließung des Baugebietes „Heppengraben“ legte die Firma Zehe ein Nachtragsangebot vor. Die zur Bodenverbesserung durch Einfräsen vorgesehenen Bindemittel können verändert werden, so dass sich die ursprüngliche Angebotssumme von 25.700 € um 5.000 € vermindert; das Gremium stimmte einstimmig zu.
 

Foto: Wappen der Marktgemeinde Schondra