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MARKT SCHONDRA: Bericht über die Sitzung am 6.7.2021

12.07.2021

Schondra. Zu Beginn seiner letzten Sitzung einigten sich die Marktgemeinderatsmitglieder auf die Regelung, nach der für die Ratsmitglieder am Sitzplatz keine Maskenpflicht mehr bestehen soll; Besucher müssen weiterhin PFP2-Masken tragen.

Im Baugebiet „Am Oberdorf“ in Singenrain soll ein Wohnhaus mit Garage errichtet werden.

Das Gebäude mit den Maßen 16 m x 13,5 m und einem Walmdach hält bezüglich der Dachgestaltung und der Länge der Garage die Festsetzungen des Bebauungsplanes nicht ein.

Von diesen Festsetzungen befreite das Gremium den Antragsteller und genehmigte den Bauantrag einstimmig.

Ebenfalls genehmigt wurde der Antrag auf Neubau einer Garage mit Personalraum auf dem Grundstück Schulstraße 15 in Schondra. Das 8 m x 12,5 m große Gebäude erhält ein Pultdach und, Lagermöglichkeiten im Obergeschoß. Nach der Einbeziehungssatzung „An der Schulstraße“ ist die vorgesehene Dachform nicht zulässig, so dass der Gemeinderat zuerst die Befreiung von dieser Vorschrift erteilen musste. Positiv bewerteten die Ratsmitglieder, dass im Zuge der Baumaßnahme

 5 PKW-Stellplätze geschaffen werden,; allerdings verlangen sie in ihrem Bescheid vom Antragsteller den Einbau eines elektrisch betriebenen Garagentores.

Bürgermeister Bernold Martin (CSU) stellte noch einmal die Einteilung der Wahlbezirke für die bevorstehende Bundestagswahl zur Diskussion. Er wies auf die möglichen ungünstigeren Pandemie-Vorschriften im September hin und stellte fest, dass es Probleme bei der notwendigen Zahl der Wahlhelfer geben könnte. Er regte deshalb an, nur ein Urnenwahllokal im Rathaus und ein Briefwahllokal in der Schondratalhalle einzurichten. Carmen Schaab (ABS) und Dominik Greifensteiner  (FWG Schönderling) wandten ein, dass bei drei Wahllokalen eine bessere Entzerrung der Besucherzahlen möglich sei. Schlussendlich blieb es bei der bereits in nicht öffentlicher Sitzung beschlossenen Lösung mit drei Urnenwahllokalen in Schondra, Schönderling und Singenrain.

Roman Jörg (CSU) hatte die Behandlung des  Themas Mountainbiking in der Mettermich verlangt. Nach seiner Meinung sei die Gemeinde bei der Ausweisung der Strecke nicht einbezogen worden und die Strecke führe über Privatgrund. Wie 3.Bürgermeister Jürgen Metz darlegte, wurde die Strecke nachträglich in das Wegenetz einbezogen und der Landkreis habe deshalb nur mit dem Bürgermeister direkt Kontakt aufgenommen. Wie er  weiterhin mitteilte, werde die Streckenführung aus Naturschutzgründen verändert, so dass sich die Angelegenheit erledigen werde. Jörg wies abschließend darauf hin, dass  die Beunruhigung durch das Mountainbiking in dem Bereich auch zu vermehrten Wildunfällen führen könne. Außerdem kritisierte er, dass nach außen hin „wunderbare Texte“ herausgegeben  würden, die Realität aber dann ganz anders aussähe.

Horst Conze (ABS) wie auf den zu erwartenden höheren Bedarf an Hortplätzen für die Grundschüler hin und forderte, dies bei Überlegungen zur weiteren Nutzung der Schulräume zu berücksichtigen. Dabei sollten nach Meinung von Nadine Leitsch (ABS) finanzielle Überlegungen nicht die entscheidende Rolle spielen und der Johannes-Verein als Träger des Hortes einbezogen werden.

Zu Nachfragen nach dem Stand des Ausbaus des neuen Brunnens verwies Bürgermeister Martin auf ein Gespräch mit dem Wasserwirtschaftsamt ohne allerdings auf inhaltliche Aspekte einzugehen.

Die Schlussrechnung zum Baugebiet „Heppengraben“ liegt nun vor, so dass nach Prüfung durch die Verwaltung der Grundstückspreis festgelegt werden kann.

 

Bericht: Oswald Türbl