Markt Schondra

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Schulstraße 10
97795 Schondra

Homepage: www.markt-schondra.de


Aktuelle Meldungen

Volksbegehren Artenvielfalt

(01.02.2019)

Eintragung in die Liste für das Volksbegehren Artenvielfalt "Rettet die Bienen!" ist für alle wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger möglich, die in Bayern ihren 1. Wohnsitz haben.

 

 

Eintragungsort für das Volksbegehren:

Verwaltungsgemeinschaft Bad Brückenau
Sinnaustraße 14 a
97769 Bad Brückenau
 
Kontakt:
09741/9119-0
poststelle@vgem-bad-brueckenau.de
 

Öffnungszeiten:

Mo - Mi 8.00 - 12.00 und 13.00 - 16.00
Fr 8.00 - 12.00
Do 31.1.2019 8.00 - 12.00 und 13.00 - 17.00
Do 7.2.2019 8.00 - 12.00 und 13.00 - 20.00
Fr 10.00 - 12.00

 

[Gesetzestext und Antrag des Volksbegehrens]

[FAQ zum Volksbegehren]

[FAQ zur Artenvielfalt]

Foto zur Meldung: Volksbegehren Artenvielfalt
Foto: Volksbegehren Artenvielfalt

Yannick Karges unter den besten 55 Jungforschern

(19.10.2018)

Yannick Karges aus Singenrain, Schüler der Klasse 7a am Franz-Miltenberger-Gymnasium Bad Brückenau, gehörte zu den 55 Besten in Bayern, die im Schuljahr 2017/18 am Wettbewerb „Experimente antworten“ teilgenommen hatten. In drei Aufgabenrunden meisterte er jeweils hervorragend die zu lösenden Versuchsaufgaben und wurde immer mit einer Urkunden und einem kleinen Präsent für seine besondere Ausdauer und den herausragenden Erfolg belohnt. Am 12.10.2018 durfte er in einer Feierstunde in München im Deutschen Museum einen Sonderpreis entgegen nehmen. Im Ehrensaal hielt Frau Carolina Trautner, Staatssekretärin und Vertreterin des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus eine Laudatio und überreichte die Urkunde zum Sonderpreis. Zu jedem Schüler oder Schülerteam stellte sie die Besonderheiten in den eingereichten Arbeiten heraus. In einem Paket erhielt Yannick eine Heimlaborausstattung aus Glas, die von der Firma Hedinger gestiftet wurde. Darüber hinaus hörten die jungen Forscherinnen und Forscher einen Gastvortrag von Herrn Prof. Dr. Jürgen Teichmann, ehemaliger Leitender Museumsdirektor (1970-2006) des Deutschen Museums und Physikhistoriker, über das geniale Experiment von Galileo Galileis zu den Fallgesetzen. Dieser machte auch Versuche am schiefen Turm in Pisa und stellte die Frage in den Raum ob man mit einer Art Sprungschanze experimentieren kann. Ein Imbiss in den Ausstellungsräumen der Physik rundete diesen Vormittag ab. Der freie Eintritt ins Deutsche Museum bot anschließend die Möglichkeit gleich mehr über außergewöhnliche Experimente und spannende Vorführungen und Themen zu erfahren. Trotz Umbau-und Modernisierungsarbeiten im Museum konnte man auf sechs Ebenen seinen Wissensdurst stillen.

Margarita Huppmann-Fronczek (Fachbetreuung Biologie am FMG) 

   

[Pressemitteilung der bayerischen Staatsregierung]

[Pressefoto von der Preisverleihung durch die Bayerischen Staatsregierung]

Foto zur Meldung: Yannick Karges unter den besten 55 Jungforschern
Foto: Yannik Karges aus Singenrain wurde mit einem Sonderpreis der Bayerischen Staatsregierung für herausragende Nachwuchsforscherinnen und - forscher ausgezeichnet

InFranken.de: In Singenrain erhitzt der Nationalpark die Gemüter

(03.05.2017)

Nationalpark erhitzt die Gemüter in Singenrain

Bürgermeister Bernold Martin (CSU) verwies gleich zu Beginn der Bürgerversammlung darauf, dass Einraffshof bei den Einwohnerzahlen Singenrain überholt habe....

 
Bürgermeister Bernold Martin (CSU) verwies gleich zu Beginn der Bürgerversammlung darauf, dass Einraffshof bei den Einwohnerzahlen Singenrain überholt habe. "Die Einraffshöfer haben euch getoppt, da müsst ihr nachlegen." Auch bei den bisher angemeldeten Eheschließungen in der Marktgemeinde hofft er noch auf Kurzentschlossene. Beim Thema Nationalpark kippte die Stimmung aber.
Der Wirtschaftsförderer im Landratsamt, Jürgen Metz, klärte über den aktuellen Stand des Nationalparks auf. Doch die 30 anwesenden Singenrainer waren schon recht gut informiert. So wies Jürgen Metz, 3. Bürgermeister, auf die Internetseite www.np3.bayern.de hin. Dort seien alle Fakten gesammelt, und es gibt Einsicht in die Regionenkarte, auf der der geplante Nationalpark eingezeichnet ist. Darauf sei zu erkennen, dass besonders die Singenrainer Bürger und Privatwaldbesitzer betroffen seien. Wirtschaftsförderer Jürgen Metz betonte, dass dies lediglich eine vorläufige Karte sei "und so, wie es eingezeichnet ist, niemals ein Nationalpark Rhön aussehe".
Hans Kober kritisierte, dass er sich als Privatwaldbesitzer nicht gut vertreten fühle. Die Fragen des eingereichten Fragenkatalogs beziehen sich seiner Meinung nach nicht auf Privatwald und deren Eigentümer. Es wurde auch explizit nach dem Nutzen eines Nationalparks gefragt. "Mehr Touristen sollen also kommen. Und wo übernachten die? Gehen die bei uns ins Wirtshaus?", fragte Klaus Karges. Roman Jörg stieß in Singenrain auf viele offenen Ohren, als er die Interessengemeinschaft "Gemeinsam stark - unsere Rhön" vorstellte. Er sprach von einer sukzessiven Zwangsenteignung. "Wir müssen Gewehr bei Fuß stehen, nicht dass wir überrannt werden." So war es nicht verwunderlich, dass sich zwei Drittel der Anwesenden in die Liste gegen den Nationalpark Rhön eintrugen.
Der Bürgermeister ging ausführlich auf die Wasserversorgung ein. In der Marktgemeinde ist es bis jetzt nicht zu Wasserknappheit gekommen, anders als in weiten Gebieten Unterfrankens, so Martin. Der Wasserspiegel stehe allerdings auf dem Stand von Hochsommer, normalerweise sei dieser drei Meter höher. Daher werde ein neuer Brunnen benötigt, um die Wasserversorgung zu gewährleisten. Der Gemeinderat war auch um alternative Möglichkeiten zum eigenen Brunnen bemüht. Verschiedene Ideen, wie zum Beispiel ein Anschluss an den Brunnen in Oberleichtersbach, wurden aber verworfen. Da das Wasser in der Marktgemeinde Schondra sehr hart und kalkhaltig sei, müsste immer eine Entsäuerungsanlage installiert werden. Diese Alternativen seien somit sehr kostenintensiv. Daher wurde eine 130 Meter tiefe Probebohrung durchgeführt und eine Firma mit dem Bau eines Brunnens beauftragt.
 
Auch der DSL Breitbandausbau wurde thematisiert. Als Geschäftsmann und Arbeitgeber sieht Michael Hornung den Ausbau als wichtig an und befürchtet Standortnachteile. Martin verwies darauf, dass er auch nicht mehr tun könne, als immer wieder die für den Ausbau zuständige Firma darauf hinzuweisen. Am Mittwoch, 17. Mai, veranstaltet die Bürgerinitiative einen "Rhönbilder" Vortrag, bei dem Jürgen Hüfner neue und eindrucksvolle Fotografien der Rhön zeigen wird. Die Veranstaltung findet ab 20 Uhr im Vereinsheim Singenrain statt, gab Rainer Morshäuser bekannt.
Das neue Feuerwehrauto der Feuerwehr Schondra wurde vorgestellt. Das HLF 20 soll im Juli ausgeliefert und beim Backofenfest eingeweiht werden. bgi

[Artikel bei InFranken.de]

InFranken.de: Enorme Schäden im Kanal in Schönderling

(02.05.2017)
Bei der Bürgerversammlung in Schönderling erläuterte das Gemeindeoberhaupt unter anderem die Ergebnisse einer Kamerabefahrung.
Der Ausbau der gemeindlichen Wasserversorgung (im Bild: Brunnenbaufachmann Florian Happ bei den Versuchsbohrungen) wird die Rücklagen der Gemeinde Schondra enorm beanspruchen.
 
Von einem "kleinen Bauboom" berichtete Bürgermeister Bernold Martin (CSU/Christlicher Bürgerblock) bei der Bürgerversammlung in Schönderling. 28 Bauvorhaben habe der Gemeinderat im letzten Jahr auf den Weg gebracht. Zwei Ortsabrundungssatzungen in Schondra und Schönderling befinden sich derzeit im Genehmigungsverfahren und für ein neues Baugebiet in Schondra wird gerade die Satzung erarbeitet.
Zu Beginn seiner Ausführungen berichtete der Bürgermeister den 56 interessierten Bürgern von einer soliden finanziellen Situation des Marktes, was sich auch in der Rücklage in Höhe von 4,5 Millionen Euro ausdrücke. Die Verschuldung sei weiterhin rückläufig und betrage derzeit 347 Euro pro Einwohner. Die zahlreichen Vorhaben des laufenden Jahres, wie der Ausbau der Versuchsbohrung zum Brunnen 3 der gemeindlichen Wasserversorgung und die Generalsanierung des Kindergartens werden die Rücklagen allerdings deutlich in Anspruch nehmen.


Erhebliche Wasserverluste

Anhand einer Bildpräsentation verdeutlichte Bürgermeister Martin die zahlreichen Aktivitäten des vergangenen Jahres. Eine Kamerabefahrung in Schönderling ergab, dass am Kanalsystem starke Schäden bestehen und auch die Wasserleitung erneuerungsbedürftig ist. Dies soll im Zuge des Ausbaues der Ortsdurchfahrt durch den Landkreis geschehen. Da im Ortsnetz Schönderling erhebliche Wasserverluste aufgetreten sind, wurde an der Wasserübergabestation ein neues Druckmindersystem eingebaut.
In der Kläranlage wurden eine neue Steuerung und neue Sensoren installiert, so dass eine bessere Überwachung der Anlage und eine Dokumentation der Reinigungsleistung möglich sind. Außerdem wurde ein neuer Rechen in der Anlage eingebaut.
Im Herbst wurden nahezu sieben Kilometer Feldwege in der Gemarkung instand gesetzt; dabei wurden die Gräben geräumt und neuer Schotter aufgetragen und gewalzt. An Steilstrecken wurde zusätzlich Zement zur Befestigung mit eingebracht. Zu der umfangreichen Renovierung der Kirche in Schönderling leistete die politische Gemeinde ebenfalls ihren Beitrag.
 


Fragenkatalog abgeschickt

Die Ausführungen von Bürgermeister Martin zu einem Nationalpark in der Rhön präzisierte 3. Bürgermeister Jürgen Metz (FWG) dahingehend, dass die gezeigte Karte nicht mit einer möglichen Gebietskulisse identisch sei. Außerdem verwies er auf den umfangreichen Fragenkatalog, den die beiden betroffen Landkreise an das Ministerium geschickt hätten; eine sinnvolle Diskussion des Für und Wider sei erst möglich, wenn die aufgeworfenen Fragen von dort beantwortet wären. Die Aufforderung von Gemeinderat Roman Jörg (CSU) sich in eine Unterschriftenliste gegen einen Nationalpark einzutragen, fand aus dem Publikum sowohl positive als auch negative Resonanz.
Die Wünsche und Anträge der Zuhörer zeigten, dass sie mit der Arbeit des Bürgermeisters bzw. der Gemeinde insgesamt zufrieden sind. Nachfragen gab es zur Standortauswahl des Brunnens 3 und zum Zuschuss für die neue Bestuhlung der Schondratalhalle. Angeregt wurde die Beseitigung eines Autowracks in Obergeiersnest und die Reinigung der Durchlässe an den Feldweggräben.
2. Bürgermeisterin Beatrix Lieb dankte dem Bürgermeister für die geleistete Arbeit und für die Unterstützung der Gemeinde bei der Vorbereitung des Schönderlinger Dorfjubiläums. In diesem Zusammenhang lud sie auch zum Tag des Baumes am Freitag, 28. April, um 18 Uhr, auf den Dorfplatz und zur künstlerischen Gestaltung des Trafohäuschens am 4. Mai ein.

[Artikel bei InFranken.de]

InFranken.de: Schondra mit neuen Baugebieten gegen Demografie

(26.04.2017)

Im Markt Schondra Baugebiete gegen Demografie

Zahlen,Tätigkeitsbericht und ein Schlagabtausch gab es bei der Bürgerversammlung des Marktes Schondra.

Bürgermeister Bernold Martin präsentierte die Schuldenentwicklung der Marktgemeinde Schondra. Die Zahlen stellte Kämmerer Lothar Ziegler zusammen.
Bürgermeister Bernold Martin präsentierte die Schuldenentwicklung der Marktgemeinde Schondra. Die Zahlen stellte Kämmerer Lothar Ziegler zusammen. Quelle: Marktgemeinde Schondra/überarbeitete Grafik: Dagmar Klumb
 
 
Neben Zahlen und dem Tätigkeitsbericht, die Bürgermeister Bernold Martin (CSU) bei der Bürgerversammlung in Schondra vorstellte, kam es auch zum Schlagabtausch mit Altbürgermeister Karl Schneider.

In der Diskussionsrunde sprach Schneider verschiedene Themen der Marktgemeinde an, wie die hohen Wasserpreise im Vergleich zu Nachbargemeinden oder die Friedhofsanierung in Schondra sowie den eventuellen Leerstand der Volksschule. Martin ging allerdings nur knapp auf die angesprochenen Themen ein und ließ seinen Unmut spüren. Er fragte, ob er denn nun seine Liste abgearbeitet habe und er die Versammlung schließen könne.


Fast 50 Prozent älter als 45 Jahre

Schondra verzeichnet durch die Schließung der Asylbewerber-Unterkunft einen Rückgang der Einwohnerzahlen. Die Gemeinde gelangt somit auf einen niedrigen Einwohnerstand mit hohem Altersdurchschnitt. Von 1689 Einwohnern sind 834 - fast 50 Prozent - älter als 45 Jahre. Dem soll nun ein neues Baugebiet entgegenwirken. Allein im letzten Jahr wurden 28 Bauanträge gestellt. Da die Marktgemeinde allerdings über keine freien Bauplätze mehr verfügt, soll ein Bebauungsplan "Am Heppengraben" ausgewiesen werden.


Saniert und modernisiert

2016 stand ganz unter dem Motto "Sanierung und Modernisierung". So wurde die Kläranlage in Schönderling unter laufendem Betrieb erneuert und ist nun technisch auf dem neusten Stand. Die Sanierung der Schönderlinger Kirche ist pünktlich zur 700-Jahr-Feier am ersten Juli-Wochenende abgeschlossen und bildet nun ein architektonisches Highlight im Dorfbild des Ortsteils. Zweite Bürgermeisterin Beatrix Lieb (FW) bedankte sich herzlich bei Bernold Martin, dass bei Sanierungs- und Ausbesserungsarbeiten Schönderling im Fokus stand, damit das Dorf sich im besten Glanz den Besuchern der 700-Jahr-Feier zeigen kann.
 

Ebenso wurden über sieben Kilometer Forst- und Feldwege saniert. Allerdings wurde an die Vernunft der Mitbürger appelliert, die trotz Absperrungen frisch überarbeitete Wege passierten. Da für die Sanierung der Wege teilweise HWG-Schotter benutzt wurde, und dieser mit Zement zersetzt ist, waren bei vielen Wegen tiefe Fahrspuren zu sehen. Diese mussten daraufhin neu bearbeitet werden. Martin informierte kurz über den im Raum stehenden Nationalpark. Da aber nur weniges bis jetzt öffentlich ist "kann man sich kaum eine Meinung bilden, weil man nichts weiß".


Unterschriftenliste

Er verwies auf Jürgen Metz aus Singenrain, der betonte: "Gegen die Bevölkerung wird es keinen Nationalpark geben." Das Thema sei ein Dialogprozess. Dem Landkreis Bad Kissingen wurde ein Fragenkatalog von Gotthard Schlereth überreicht. Erst wenn diese Fragen beantwortet sind und Fakten auf dem Tisch liegen, könne man sich entscheiden, "wollen wir des oder wollen wir des ned", betonte Metz. Im Namen der neu gegründeten Interessengemeinschaft "Gemeinsam stark - unsere Rhön" reichte Roman Jörg eine Unterschriftenliste gegen den Nationalpark herum, da er sehr hohe Risiken sehe. Er forderte die Anwesenden auf, nicht alles hinzunehmen.

Insgesamt ziehe die Marktgemeinde eine positive Bilanz über das Jahr 2016. Die Schulden konnten weiter abgebaut werden und die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei 347,12 Euro (31. Dezember). Damit wird der Landesdurchschnitt vergleichbarer Gemeinden um 282,88 Euro beziehungsweise 44,9 Prozent unterschritten.

[Artikel bei InFranken.de]

Foto zur Meldung: InFranken.de: Schondra mit neuen Baugebieten gegen Demografie
Foto: Bürgermeister Bernold Martin präsentierte die Schuldenentwicklung der Marktgemeinde Schondra. Die Zahlen stellte Kämmerer Lothar Ziegler zusammen. Quelle: Marktgemeinde Schondra/überarbeitete Grafik: Dagmar Klumb

InFranken.de: Große Investitionen bezahlt die Gemeinde noch aus den Rücklagen

(26.04.2017)
Die Beratung und Verabschiedung des Haushaltsplanes für das Jahr 2017 stand im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Marktgemeinderates Schondra. Kämmerer Lot...
 
Die Beratung und Verabschiedung des Haushaltsplanes für das Jahr 2017 stand im Mittelpunkt der letzten Sitzung des Marktgemeinderates Schondra. Kämmerer Lothar Ziegler erläuterte die Änderungen im Finanzausgleich 2016 und die Auswirkungen auf die Marktgemeinde. Da der Markt sich hinsichtlich seiner Umlagekraft von Platz 14 auf Platz 8 im Landkreis verbessern konnte, führte dies zu einer höheren Belastung durch die Kreisumlage.
Während die Einkommensteuer- und die Umsatzsteuerbeteiligung sich weiter positiv entwickelten, ergab sich wegen der guten Situation im Jahr 2015 ein erheblich geringerer Betrag bei der Gewerbesteuerumlage. An reinen Deckungsmitteln verbleiben dem Markt im Jahr 2017 890 600 Euro; das sind voraussichtlich 266 991 Euro weniger als im Jahr 2016.
Die erforderliche Mindestzuführung vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt wird im Haushaltsjahr 2017 problemlos erreicht. Kreditaufnahmen sind im Haushaltsjahr 2017 nicht notwendig; wegen der vielen vorgesehenen Investitionen wird man im Haushaltsjahr 2018 nicht weiter auf die Rücklagen zurückgreifen können, sondern eine Kreditaufnahme oder ähnliches ins Auge fassen müssen. Die Ratsmitglieder stimmten dem Haushaltsplan einhellig zu.
 
Zustimmung fanden auch drei Bauanträge. Roman Jörg kann hinter seinem Milchviehstall eine Maschinenhalle mit einer Größe von 42 m x 15 m errichten. Stefan Weimann baut in der Marktstraße in Schondra ein bestehendes Wohngebäude zu einer Geräte- und Lagerhalle um, wobei das Gebäude bis auf das Erdgeschoss abgetragen und mit einem Satteldach versehen wird. Hubert Beck und Roswitha Rahn-Beck wollen an eine bestehende Halle eine weitere landwirtschaftliche Gerätehalle anbauen. Unter dem Vorbehalt, dass von der Behörde die landwirtschaftliche Privilegierung festgestellt wird, stimmte der Rat dem Antrag zu.
Bürgermeister Bernold Martin (CSU) informierte, dass die Firma Belectric im Genehmigungsfreistellungsverfahren im Gewerbegebiet Märzgrund ein Flächensolarkraftwerk errichtet. Bastian Markert hat seine Bauvoranfrage zurückgezogen. Zur Sicherstellung der Wasserversorgung beschloss der Rat den Ausbau der Versuchsbohrung Brunnen 3; den Auftrag erhielt die Firma Angerer und Söhne aus Hessisch-Lichtenau für 303 000 Euro. Martin teilte mit, dass am Samstag, 22. April ein Grenzgang zwischen den Gemarkungen Schondra und Geroda stattfindet. Treffpunkt ist um 9 Uhr im Gewerbegebiet Schildeck 1. Alle Interessierten können teilnehmen.

Veranstaltungskalender 2017 der Marktgemeinde Schondra

(31.12.2016)

Der neue Veranstaltungskalender 2017 ist da.

Die Veranstaltungen werden aktuelle in den Veranstaltungskalender der Homepage "www.markt-schondra.de" übernommen.

Wenn Sie als Veranstalter Änderungen oder Ergänzungen zu einzelnen Veranstaltungshinweisen wünschen, dann melden Sie sich zurück über den Menüpunkt "Kontakt".

 

Den Download zum neuen Veranstaltungskalender finden Sie unten.

 

[Veranstaltungskalender 2017]

Foto zur Meldung: Veranstaltungskalender 2017 der Marktgemeinde Schondra
Foto: Marktgemeinde Schondra

Breitbandausbau in Marktgemeinde Schondra

(14.03.2015)

Der Landkreis Bad Kissingen infomiert über den geplanten Ausbau mit leistungsfähigen Internet in der Marktgememeinde Schondra.

 

Zur Infoseite des Landkreises finden Sie hier

 

Schondraer Neujahrsempfang mit Nationalspielerin

(08.01.2015)
Bürgermeister und Landrat ehren verdiente Bürgerinnen und Bürger

Zum Jahresbeginn lädt der Schondarer Bürgermeister Bernold Martin zusammen mit Pfarrer Armin Haas die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Marktgemeinde Schondra ein. Zahlreiche Vereinsvorstände, die Feuerwehr, Gemeinderäte, Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände waren gekommen. Bürgermeister Martin zog in seiner Begrüßungsrede Bilanz über ein ereignisreiches Jahr 2014: Die Kommunalwahl im Frühjahr, die Debatte um die Stromtrasse „SuedLinK“ und die Herausforderung durch die Asylbewerber waren hier die Schwerpunkte. Erfreulich war, so der Bürgermeister, dass sich im Gewerbegebiet Märzgrund ein neuer Unternehmer angesiedelt habe und neue Arbeitsplätze schaffe. Auch freue man sich zusammen mit der Schönderlinger Feuerwehr, dass diese nach monatelanger Wartezeit ihr neues Fahrzeug in Betrieb nehmen konnten. Als Beispiele ehrenamtlichen Engagement betonte Bürgermeister Martin die Errichtung eines neuen Dorfhauses in Untergeiersnest sowie den unermüdlichen Einsatz der Bürgerinitiative Ortsteile Markt Schondra, die vor allem in Singenrain energisch und medienwirksam gegen den Bau der Stromtrasse auftrete.

Pfarrer Armin Haas erinnerte in seinem Rückblick an das Jahresmotto der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra: Damit es allen leuchte!“ Er habe in den letzten Monaten viel Licht in den Gemeinden erleben dürfen in der konstruktiven Zusammenarbeit mit den Pfarrgemeinderäten, den Kirchenvorständen und mit der kommunalen Gemeinde. Die Pfarrei leuchte nach außen vor allem durch die gute Öffentlichkeitsarbeit mit der Website der Pfarreiengemeinschaft und durch Leuchtfiguren wie Kaplan Paul Reder, der über zwei Jahren als Pastoralpraktikant, Diakon und Priester viel Licht in die Gesichter der Menschen gebracht habe. Besonders freue ihn, dass die Jugendgruppe in Schondra durch junge Gruppenleiter neuen Schwung erhalten habe. Konkret zeige sich die Leuchtkraft des Evangeliums im Leben der Gemeinde, wie zum Beispiel durch den Einsatz von Gemeindemitgliedern für die Asylbewerber in Schondra.

Traditioneller Bestandteil des Neujahrsempfangs ist die Ehrung verdienter Bürgerinnen und Bürger. Bernold Martin freute sich, in diesem Jahr Lea Schneider aus Schondra für ihre besonderen sportlichen Leistungen im Frauenfußball auszuzeichnen. Lea Schneider hatte mit 4 Jahren in der DJK Schondra mit dem Kicken begonnen. Ab 2010 wechselte sie zur Spielvereinigung Hosenfeld und später zur MSG Lütter, wo sie 2012 Torschützenkönigin wurde. Im vergangenen Jahr wurde sie für den Kader der U15 Nationalmannschaft der Frauen nominiert, und hat dort schon Länderspiele gegen Belgien und Schottland bestritten. Derzeit spielt sie bei der MSG Lütter und hat dort bereits in 9 Spielen 34 Tore erzielt.

Maximilian Martin aus Schondra wurde von Bürgermeister Martin für seine hervorragenden beruflichen Leistungen geehrt. Nach Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik hatte sich Maximilian Martin zunächst für den Leistungswettbewerb auf Landes-, später auf Bundesebene qualifiziert, wo er im Wettbewerb mit anderen Anlagenmechanikern den zweiten Platz errang. Im Sommer wird er in Brasilien an der Qualifizierung zur Weltmeisterschaft (World Skills 2015 in Sao Paolo) teilnehmen.

Patrick Schröter wurde für seine hervorragenden Leistungen bei der Abschlussprüfung zum Kraftfahrzeugtechnikermeister geehrt. Er wurde im letzten Jahr mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet. Bernold Martin freute sich, dass Patrick Schröter den KFZ-Betrieb seines Vaters in Schondra weiterführe und so die Schondraer weiterhin mobil halte.

Auch Bastian Markert hatte für seine hervorragenden Leistungen in der Abschlussprüfung zum Metallbaumeister 2014 dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung erhalten. Leider war Herr Markert zum Neujahrempfang verhindert. Die Ehrung, so der Bürgermeister, werde er entsprechend nachholen.

Besondere Auszeichnungen erhielten vier langjährige Gemeinderäte der Marktgemeinde Schondra. Stefan Kronewald, Andreas Martin, Roland Wiegand und Oswald Türbl wurden für jeweils 18 Jahre Mitgliedschaft im Gemeinderat geehrt. Landrat Thomas Bold dankte den langjährigen Gemeinderäten - auch im Namen des Kreistages - für ihren langjährigen Einsatz im Interesses des Gemeinwohls. Die kommunale Selbstverwaltung, so Landrat Bold, gebe den Orten die Möglichkeit, unmittelbar Einfluss auf die Gestaltung des Gemeinwesens zu nehmen. Deshalb brauchen die Kommunen immer wieder Menschen, die von ihren demokratischen Mitwirkungsrechten Gebrauch machen und sich entschlossen und tatkräftig um die örtlichen Angelegenheiten zu kümmern.

Foto zur Meldung: Schondraer Neujahrsempfang mit Nationalspielerin
Foto: Für besondere sportliche bzw. beruflichen Leistungen geehrt: Maximilian Martin, Lea Schneider, Bürgermeister Bernolm Martin, Patrick Schröter

Erster Helferkreis für Asylbewerber in Schondra

(10.10.2014)

Gut gefüllt war das Pfarrheim in Schondra mit Bürgerinnen und Bürgern, die sich über das Thema „Asylbewerber“ informieren wollten. Das Thema ist hochaktuell. Bürgermeister Bernold Martin erklärte, dass in den nächsten Tagen die ersten Asylbewerber in Schondra eine Unterkunft erhalten. Das Landratsamt Bad Kissingen hatte ihn erst Ende letzter Woche darüber informiert. Untergebracht werden die Flüchtlinge in Ferienwohnungen, die ein Bürger aus Schondra dem Landratsamt zur Verfügung stellen konnte. Die Wohnplätze sind auf maximal 27 Asylbewerber beschränkt. Woher die Menschen kommen, die hier in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, konnte der Bürgermeister nicht mitteilen: „Wir wissen nicht, woher die Menschen kommen, ob es Familien sind oder eine Gruppe von Einzelpersonen!“ Die Zuteilung geschieht derzeit über die Erstaufnahmestelle in Zirndorf, von dort werden die Asylbewerber über die Regierungsbezirke in die einzelnen Landkreise weiter verteilt. „Aktuell muss der Landkreis Bad Kissingen 10-12 Personen wöchentlich unterbringen!“, erläuterte Bürgermeister Bernold Martin. Unterkünfte für die Asylbewerber wie leerstehende Hotels, Gasthöfe und Ferienwohnungen werden von den Landratsämtern händeringend gesucht.

Frau Daniela Schad, Sozialpädagogin bei der Caritas Flüchtlingsberatung, betreut derzeit mehrere Asylbewerber in Volkers und Wernarz und konnte ihre wertvollen Erfahrungen an die interessierten Zuhörer weitergeben. „Belastend ist für die Menschen, dass sich das Asylverfahren über viele Monate hinzieht und die Asylbewerber einfach nur warten können und keine Beschäftigung haben!“ Sehr hilfreich sei gerade für junge Männer die Einladung zum Sportverein. „Die Männer freuen sich, wenn sie beim Fußball mitspielen dürfen. Auch in Volkers gibt es da gute Erfahrungen!“ Dort habe sich ein Kreis von hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern gebildet. „Wichtige Angebote sind zum einen die Hilfe beim Einkaufen. Asylbewerber werden mit dem Auto nach Brückenau zum Einkaufen mitgenommen.“ Daneben sei das Interesse an Deutschkursen bei den Menschen sehr groß. Engagierte Helfer, die bereit seien, einmal in der Wochen Grundkenntnisse für die deutsche Sprache zu vermitteln, seien für die Asylbewerber eine wertvolle Unterstützung.

Diakon Horst Conze aus der Pfarrei Schondra erläuterte konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für die in Kürze eintreffenden Asylbewerber. Sehr hilfreich sei hier die Mitarbeit von Hafita Fuß aus Schondra, gebürtige Marokkanerin und Ehefrau des örtlichen Metzgers. Als Muslima wisse sie um die Speisegewohnheiten gerade der Menschen aus Syrien und könne auch die arabisch sprechenden Asylbewerber beraten. Daneben sei in den ersten Wochen eine Begleitung beim Einkauf von Lebensmitteln oder der Weg zum „Caritas-Kramlädchen“ oder zur „Brückenauer Tafel“ - beide im ehemaligen Gesundheitsamt in Bad Brückenau – eine wichtige Hilfe. Spontan erklärten sich acht Bürgerinnen und Bürger bereit in einem Helferkreis mitzuwirken. Daniela Schad ermunterte die Zuhörer keine Vorbehalte gegenüber den Flüchtlingen zu haben, sondern einen nachbarschaftlichen Umgang zu pflegen und daraus eine Kultur der Begegnung zu entwickeln.

Foto zur Meldung: Erster Helferkreis für Asylbewerber in Schondra
Foto: Bürgermeister Bernold Martin, die gebürtige Marokkanerin Hafita Fuß und Sozialpädagogin Daniela Schad wollen in Zusammenarbeit mit einem Helferkreis der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra die neuen Asylbewerber tatkräftig unterstützen und be


Veranstaltungen

21.03.​2019
14:30 Uhr
GS SCHONDRATAL: Seniorennachmittag in Platz
Für Kinder aus den Klassen 3 und 4 Die Schüler der 3. und 4. Jahrgangsstufe haben in den ... [mehr]
 
22.03.​2019 bis
24.03.​2019
 
27.03.​2019
14:30 Uhr
GS SCHONDRATAL: Seniorennachmittag in Schondra
Für Kinder aus den Klassen 3 und 4 Die Schüler der 3. und 4. Jahrgangsstufe haben in den ... [mehr]
 
11.04.​2019
Kreismeisterschaft im Schwimmen
Für ausgewählte Kinder aus den Klassen 3 und 4 [mehr]
 
21.04.​2019
19:30 Uhr
Mottokonzert Musikverein Schondra e.V.
Der Musikverein Schondra lädt Sie ein auf eine kleine Reise in das Land der unbegrenzten ... [mehr]
 
20.06.​2019
 
 

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