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Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra

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Am Kirchberg 3
97795 Schondra

Telefon (09747) 242 Pfarrbüro Schondra
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Homepage: www.pg-oberleichtersbach-schondra.de/index.html Homepage der PG Oberleichtersbach-Schondra


Aktuelle Meldungen

Die "Freundlichkeit des Herrn" als Leitmotiv der PG Oberleichtersbach-Schondra

(18.04.2019)
Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra stellt neues Jahresmotto im „Anderen Gottesdienst“ vor.
 

Die Singenrainer Kirche ist an diesem Sonntagabend bis auf den letzten Platz besetzt. Die Besucher kommen aus den benachbarten Dörfern, unter anderem sind auch Christen aus Bad Brückenau dabei. Die Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra hat zum „Anderen Gottesdienst“ eingeladen. Seit 9 Jahren versammeln sich Christen viermal im Jahr zu einem Gottesdienst mit ansprechenden Texten, Liedern und kreativen Inhalten. Ein Vorbereitungsteam unter Leitung von Pfarrer Armin Haas sammelt oder schreibt die Texte und studiert in jeweils 1 – 2 Proben die Lieder ein. Christine Platzer aus Schildeck ist von Anfang an dabei. Sie hat einige Fragen zum ANDEREN GOTTESDIENST (AGD) beantwortet.

 

Woher stammt die Idee, Gottesdienste mal anders zu gestalten?

Christine Platzer: Die Idee hatte ich schon in meiner Jugend. Wir waren sehr viel mit dem Motorrad unterwegs und besuchten gerne Motorrad-Gottesdienste und andere moderne Gottesdienste. Für das Neue Geistliche Lied konnte ich mich schon immer begeistern, einfach, weil ich die Texte mochte und ich mich gerne mal mit meiner Gitarre hinsetzte und spielte. Das war für mich schon Gebet. Umsetzen konnte ich diese Idee schon ein Stück weit bei den Kinder-Gottesdiensten, Gottesdiensten zum Weltgebetstag der Frauen und Wortgottesfeiern. Als mich Pfarrer Haas ansprach, ob ich mir vorstellen könnte, etwas andere Gottesdienste mitzugestalten, musste ich nicht lange überlegen. Das Paulus-Musical vor 10 Jahren, das wir zusammen mit der Stralsbacher Band "Nur Mut" aufführten, war sicher ein markanter Meilenstein in dieser Entwicklung.

 

Seit wann machen Sie diese ANDEREN GOTTESDIENSTE (AGD)? Wieviele waren es bis jetzt?
Seit fast 9 Jahren sind wir dabei, neue andere Gottesdienste in der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra anzubieten. Am 1. Advent 2010 war der erste Gottesdienst in Singenrain. Wir hatten am 2. Fastensonntag in Singenrain den 40. Anderen Gottesdienst.

 

Wer macht beim ANDEREN GOTTESDIENST-TEAM mit?

Im Kern-Team sind aktuell: Elke Breitenbach, Helga Römmelt, Dr. Jarmila Mahlmeister, Elsbeth Greifensteiner, Julia Stelzner und Carina Frenzel. Es waren schon viele andere mal eine Zeit lang dabei. Uns vom Kern-Team ist es wichtig, offen zu sein. Jeder, gleich welche Konfession, ist herzlich eingeladen, einfach dazu zu kommen und mitzumachen. Egal, ob inhaltlich oder musikalisch. Deshalb stehen die Vorbereitungstermine auch immer im Pfarrbrief.

 

Welche Rolle spielt Pfarrer Armin Haas im Team „DER ANDERE GOTTESDIENST“?

Wir tragen Gedanken, Texte und Lieder zusammen, die uns so über den Weg laufen und Pfarrer Armin Haas sortiert das mit uns gemeinsam bzw. setzt geistliche Schwerpunkte. Ich versuche das dann immer so zu sortieren, dass das ganze einen roten Faden bekommt. Daneben hat Pfarrer Haas die musikalische Leitung. Wir haben ein paar Musiker, die sich immer wieder ansprechen lassen und dabei sind. Es ist uns wichtig, dass sich keiner zu sehr in die Pflicht genommen fühlt, sondern mit Freude dabei sein kann. So proben wir auch nur ein- bis zweimal vor dem Gottesdienst und irgendwie klappt es dann schon. Es erwartet ja keiner Perfektion und das ist auch nicht nötig. Zu den ganz treuen zählt auf jeden Fall unsre Geigenspielerin Laura Schneider aus Platz. Sie war schon beim Paulus-Musical dabei, kommt immer, wenn sie kann zum Gottesdienst und spielt einfach mit. Darüber freuen wir uns sehr!

 

Wie kommen die AGDs bei den Menschen der Region an?

Die Gottesdienste sind gut besucht, die Teilnehmer kommen aus ganz verschiedenen Orten. Die Resonanz ist sehr positiv! Wenn wir das zeitlich schaffen könnten, würden wir diese Gottesdienste gerne öfter anbieten, aber es ist schon ziemlich viel Aufwand. So basteln wir für jeden Gottesdienst ein Backhome, also etwas zum Mitnehmen für die Gottesdienstbesucher. Da sind die Teamer sehr kreativ. Das kann ein Fläschchen mit Weihwasser sein, ein gebasteltes Teelicht oder ein Weihnachtsstern mit einem Bibelimpuls. Beim letzten Gottesdienst gab es – passend zum Jahresmotto – für jeden eine Blumenzwiebel zum Einpflanzen. Wenn die Blume blüht kann uns das wiederum an die Freundlichkeit Gottes erinnern und wir werden daran erinnert etwas für die Umwelt zu tun. Blumen pflanzen!


Das Jahresthema der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra lautet: „Und seht wie freundlich der HERR ist“ Wie ist dieses Motto entstanden?

Das Jahresthema "und seht wie freundlich der HERR ist" entstand im Pfarrgemeinderat. Julia Stelzner aus Schönderling und Pfarrer Armin Haas tendierten dazu, es für den AGD aufzugreifen. So haben wir überlegt, woher diese Freundlichkeit eigentlich kommt und warum Freundlichkeit einfach gut tut. Passend zum Thema haben wir ein Bild gesucht. Vorschläge wurden von verschiedenen Christen aus der Pfarreiengemeinschaft zusammengetragen und über Email diskutiert. Die meisten waren dann für ein Bild, dass Pfarrer Haas von seiner Schwester bekam. Die hatte mit ihrer neuen Digitalkamera Naturaufnahmen von Frühlingsblumen auf einer Wiese gemacht. Während dieser Zeit hat ihr Mann ihr diesen Blumenstrauß gepflückt. Wer genau hinschaut, sieht die Hand, die den Strauß überreicht. Ein schönes Beispiel für die Freundlichkeit der Menschen untereinander.

Welche Impulse haben Sie aus dem Jahresthema für Euren Gottesdienst genutzt?

Wir haben uns gefragt: Wo begegnet uns die Freundlichkeit des Herrn im Alltag? In der Natur und im Menschen. Im Wort Freundlichkeit steckt das Wort "Freund" Aus dem Gedanken heraus entstand die Präsentation mit dem Impuls "Danke für deine Freundlichkeit!", die wir beim AGD mit dem Beamer vorgestellt haben.

Was ist Ihre Motivation, sich für den AGD zu engagieren?

Rückblickend stelle ich fest, dass die Gottesdienste auch immer etwas mit mir und meinem Leben zu tun hatten. Das was ich für mich daraus mitnehmen konnte, war mir immer echte Lebenshilfe! Das möchte ich auch an andere gerne weitergeben und die Frohe Botschaft so weitersagen.

Anfangs dachte ich immer, ich muss irgendwas für die inhaltlichen Treffen zu den AGD vorbereiten. Aber je länger ich dabei war und je vertrauter wir im Team waren, desto mehr spürten wir, dass wir einfach nur offen sein mussten. Wir tauschen unsere Gedanken aus; alles andere fügt sich auf wunderbare Weise zusammen. Im Team erfahre ich sehr viel Herzlichkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Freundschaft. Es wird gerne und viel gelacht.

Wann sind die nächsten AGDs geplant?
Wir hatten in den letzten Jahren immer 3 Gottesdienst über den Winter verteilt und einen Brücken-Gottesdienst im Sommer irgendwo im "Freien". Diese Open-Air-Gottesdienste sind sehr beliebt. Wir waren zum Beispiel schon auf der Platzer Kuppe oder am Lindenstumpf in Schondra. Es hat sich herumgesprochen, dass es im Anschluss immer noch was für die Gemütlichkeit gibt. So kommt man gerne noch ins Gespräch. Geplant ist der nächste Freiluft-Gottesdienst am Freitagabend, 12.07.2019. Einen Ort haben wir noch nicht festgelegt. Gerne nehmen wir Vorschläge entgegen.

 

Die Fragen stellte Horst Conze.
 

Foto zur Meldung: Die "Freundlichkeit des Herrn" als Leitmotiv der PG Oberleichtersbach-Schondra
Foto: Jahresmotto der PG Oberleichtersbach-Schondra

Fastenessen in Schondra: Heute schon die Welt verändert?

(21.03.2018)
Fastenessen mit über 40 Besuchern


Traditionell lädt der Pfarrgemeinderat in Schondra am 5. Fastensonntag (MISEREOR-Sonntag) zum Fastenessen ins Pfarrheim ein. In diesem Jahr hatte die Fastenaktion des Katholischen Hilfswerkes MISEREOR den Blick auf Indien gerichtet. Das Vorbereitungsteam mit Margot Metz, Matthias Vogler und Gerhard Schmitt hatten deshalb ein indisches Gericht zubereitet um auch kulinarisch den Blick in das fernöstliche Land zu richten. Als Fastenmenü gab es das traditionelle indische Gericht Bhuna (Indisches Hähnchen-Curry) mit Reis, dazu Raita (Gurken-Minze) und Naan (Indisches Fladenbrot). Als indischer Nachtisch wurde Bhapa Doi (Joghurt mit Mandel-blättchen und Mangosoße) gereicht.
Vor dem Fastenessen wies Gerhard Schmitt auf die schwierige Situation der indischen Familien in den Armenvierteln der Megastädte hin. Eine Infrastruktur mit sauberen Wasser, Abwasser und Strom ist oft nur unzureichend vorhanden. Auch eine geregelte Schulbildung für die Kinder, die in der Regel sieben Tage die Woche über acht Stunden arbeiten müssen, gibt es nicht. Daneben sind die Menschen in den Slums der Großstädte meist ohne rechtlichen Schutz. Gerhard Schmitt zeigte mit einem Film des Hilfswerkes MISEREOR, wie die einfachen Bauhütten der Armen oft den Bulldozern mächtiger Immobilienkonzerne weichen müssen.
Unterstützung kommt in dieser Situation von den Kirchen, insbesondere von den katholischen Ordensgemeinschaften. Ordensschwestern bauen Bildungsprojekte für Kinder auf und unterstützen die Menschen im Kampf für ihre Menschenrechte. Mit den Spenden zur MISEREOR-Fastenaktion werden solche Initiativen gefördert. Durch kleine Aktionen kann die Welt so ein wenig gerechter gestaltet werden. Deshalb lautete das Motto der Hilfsaktion MISEREOR auch in diesem Jahr. "Heute schon die Welt verändert?" - Eine Frage auch an uns in Schondra, Oberleichtersbach und überall in Deutschland!

Foto zur Meldung: Fastenessen in Schondra: Heute schon die Welt verändert?
Foto: Matthias Vogler, Margot Metz und Gerhard Schmitt luden die Schondraer zu einem indischen Fastenessen ein.

25 Jahre im Dienst für Gott und die Menschen

(09.02.2018)

Die Pfarrgemeinden im Altlandkreis Bad Brückenau feierten im Rahmen eines Festgottesdienstes die Entsendung der ersten Wortgottesdienstbeauftragten vor 25 Jahren. Einige von ihnen sind bis heute im Dienst für ihre Gemeinden.

 

Die Katholiken im Bistum Würzburg haben sie mittlerweile schätzen gelernt: Die Gottesdienstbeauftragten, die in den Dorfkirchen meist sonntags einen Wortgottesdienst mit den Gläubigen feiern. Grund dafür ist der stetig wachsende Priestermangel. Wo ein Priester für eine Eucharistiefeier fehlt, verkünden seit 25 Jahren ehrenamtliche Frauen und Männern den Gläubigen das Wort Gottes.

 

In seiner Festpredigt blickte Domkapitular Dr. Helmut Gabel auf die Geschichte der Gottesdienstbeauftragten zurück. Bereits Mitte der 60er Jahre hätten im II. Vatikanischen Konzil die Bischöfe über solche neue Formen der gottesdienstlichen Feiern nachgedacht, so Gabel. Bischof Josef Stangl habe dann 1978 für das Bistum Würzburg den Weg für sonntägliche gottesdienstliche Feiern freigemacht. „Vor 25 Jahren haben sich dann 21 Personen aus dem Altlandkreis Bad Brückenau für diese neue Aufgabe des Gottesdienstbeauftragten ausbilden lassen“, erzählt Domkapitular Gabel. „Diese Frauen und Männer hatten die Zeichen der Zeit erkannt. Sie haben ihren Auftrag als Christ zur Verkündigung der Frohen Botschaft ernst genommen und haben ihre Aufgabe als Dienst für Gott und Dienst an den Menschen verstanden“, lobte Gabel das ehrenamtliche Engagement der ersten Gottesdienstbeauftragten. Mit Blick auf die Zukunft betonte der Domkapitular, dass angesichts pastoraler Großräume die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kirchengemeinden zunehmend wichtiger werden.

 

Bei anschließenden Stehempfang im Oberleichtersbacher „Rhönhof“ feierten die Jubilare zusammen mit ihren Familien und Weggefährten aus den Pfarreien. Bernhard Hopf, Referent für Liturgie und liturgische Bildung in der Diözese Würzburg beglückwünschte die anwesenden Fraune und Männer, die vor 25 Jahren Pioneerarbeit als Gottesdienstbeauftragte geleistet hatten. „Neun Frauen und zwölf Männer aus Mitgenfeld, Schondra, Oberbach, Modlos, Breitenbach, Riedenberg, Wildflecken, Weißenbach, Bad Brückenau, und vom Dreistelz haben sich damals für diesen neuen pastoralen Dienst begeistern lassen“, blickte Hopf auf die ersten Tage der Ausbildung zurück. Die Kursteilnehmer waren zwischen 18 und 60 Jahre alt. Die damals älteste Gottesdienstbeauftragte, Frau Mia Ziegler aus Oberbach, sei mittlerweile 85 Jahren alt und altersbedingt schon vor Jahren aus dem aktiven liturgischen Dienst ausgeschieden. Andere mussten aus gesundheitlichen Gründen oder beruflichen Verpflichtungen den Dienst am Wort Gottes aufgeben. Einige der vor 25 Jahren Beauftragten sind bis heute noch aktiv dabei und feiern regelmäßig Wortgottesdienste in ihren Heimatpfarreien: Oliver Kirchner (Oberbach), Bruno Weigand (Riedenberg), Siegfried Klug (Modlos), Alois Heil (Breitenbach) und Stefan Helfrich aus Weißenbach. Hopf gedachte auch der drei Gottesdienstbeauftragten, die mittlerweile verstorben sind: Lydia Kleinhenz aus Wildflecken, Dr. Gertrud Rebstock aus Bad Brückenau und Richard Jörg aus Mitgenfeld.

 

Bernhard Hopf dankte den Gottesdienstbeauftragten für ihren besonderen Dienst: „Ich danke Euch, dass Ihr Euch dafür eingesetzt habt, dass Kirche auch in unserer Zeit noch lebendig ist. Dass Ihr da wart, wenn in den kleinsten Gemeinden und Kirchen Gottesdienste gefeiert werden sollten und gefeiert werden mussten.“

 

Mittlerweile kommen neue Herausforderungen auf Gottesdienstbeauftragte zu, betont Bernhard Hopf als Mitarbeiter des Referates Liturgie im Bistum Würzburg. Neue Gottesdienstformen würden entwickelt und ausprobiert, so wie der „Andere Gottesdienst“ in der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra. Der erste Kurs für ehrenamtliche Begräbnisleiter sei in den letzten Wochen erfolgreich beendet worden.

 

Besonders dankte Bernhard Hopf dem langjährigen Gottesdienstbeauftragten Alois Heil aus Breitenbach. Er hatte die Jubiläumsfeier mitorganisiert und Zeitungsartikel aus den letzten 25 Jahren zu einer Ausstellung zusammengetragen. „Das war damals für die Menschen im Ort etwas ganz Neues“, berichtet Alois Heil über die ersten Wortgottesdienste in Breitenbach. „Die Gläubigen mussten sich daran gewöhnen, dass nicht jeden Sonntag ein Priester da sein kann. Anfangs hatten viele mit den Wortgottesdienste und den Gottesdienstbeauftragten so ihre Schwierigkeiten!“. Auch Siegfried Klug aus Modlos erinnert sich: „Der damalige Pfarrer Winfried Kaiser hat uns persönlich zum Dienst als Gottesdienstbeauftragte ermutigt. Er wusste, dass der wachsende Priestermangel massive Veränderungen mit sich bringen wird. Schon damals hatte Pfarrer Kaiser prophezeit: Es wird Zeiten geben, da wird ein Pfarrer für den ganzen Altlandkreis Bad Brückenau zuständig sein.“

 

Mit Blick auf den bevorstehenden Strukturwandel im Bistum Würzburg wünschte Bernhard Hopf den Jubilaren Gottes Segen und die Anerkennung der Gläubigen für ihren wichtigen Dienst: „Ich wünsche euch, dass euer Dienst immer mehr von den Menschen in den entsprechenden Lebensbereichen angenommen und gewürdigt wird - als Seelsorgerinnen und Seelsorger.“ Als Geschenk gab er den Gottesdienstbeauftragten passend zum Fest Maria Lichtmess einen Kugelschreiber mit Licht-LED mit: „Damit können eure Gedanken schriftliches Wort werden und dieses kann in eure Gemeinden hineinstrahlen.“

Foto zur Meldung: 25 Jahre im Dienst für Gott und die Menschen
Foto: Domkapitular Helmut Gabel, Ludwig Wehner (Dreistelz/Modlos), Oliver Kirchner (Oberbach), Siegfried Klug (Modlos), Bruno Weigand (Riedenberg), Richard Baus (Mitgenfeld), Alois Heil (Breitenbach), Stefan Helfrich (Weißenbach), Mechtild Breitenbach (Obe

Hinse-Projekt: Spirituelle Vernetzung im Zeichen des Kreuzes

(16.01.2018)
Für 2018 ist planen die evangelischen und katholischen Pfarrgemeinden im Raum Bad Brückenau ein künstlerisches Großprojekt. In Kirchen und Bildungshäusern sollen Lichtkreuze des Künstlers Ludger Hinse präsentiert werden. Ziel der Aktion ist eine spirituelle Vernetzung der Region, insbesondere zwischen evangelischen und katholischen Kirchengemeinden.

 

Durch Zufall – oder besser durch Gottes Fügung – wurde der Pfarrgemeinderat der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra auf den westfälischen Künstler Ludger Hinse aufmerksam. Bei der Suche nach einem passenden Symbol für das spirituelle Jahresmotto 2017 erinnerte sich Christa Schmäling an das Lichtsplitterkreuz von Hinse, das sie in Würzburg gesehen hatte. Um das Foto davon für die Pfarrei zu nutzen, nahm Pfarrer Armin Haas Kontakt mit dem Künstler auf. Dieser gab sofort die Rechte für das Bild frei und zeigte sich daneben auch bereit, bei Interesse ein größeres Kunstprojekt in der Region zu begleiten.

 

Aufbauend auf die gute Zusammenarbeit zwischen Katholiken und Protestanten im Reformationsjahr 2017 nahm Pfarrer Armin Haas zeitnah Kontakt zu allen katholischen und evangelischen Gemeinden auf. Schnell kristallisierte sich heraus: Barbara Weichert, evangelische Pfarrerin von Zeitlofs und der evangelische Pfarrer von Bad Brückenau waren Feuer und Flamme für das spirituelle Kunstprojekt.

 

Am 23.10 gab es in Oberleichtersbach ein erstes Treffen mit Ludger Hinse, wo er seine künsterische Arbeit vorstellte. Die Lichtkreuze, so Hinse, seien aus verschiedenfarbigem Plexiglas gefertigt. Sie würden u.a. in Kirchen frei im Raum aufgehängt und könnten sich bewegen. Angestrahlt durch die Sonne oder Lichtstrahler erzeugen die Lichtkreuze eine ganz besondere Atmosphäre in den Kirchen. 2016 hatte Hinse seine Lichtkreuze bereits in Würzburger Kirchen installiert. Dazu schreibt er: „Das Kreuz, Symbol für Tod und Trauer, für Leid und Elend, wird zerbrochen, durchbrochen von dem hellen, lichten, reinen Kreuz des unbesiegbaren Lebens. Das Lichtkreuz stellt uns vor Augen, dass der Tod für Gott keine Macht ist, die das Leben vernichten kann. Wir brauchen den Glauben an das Unglaubliche, damit Veränderung noch möglich ist.“

 

Die Kosten für das Kunstprojekt belaufen sich auf 8000,00 – 10000,00 € allein für Transport und Installation der Kunstwerke in den Kirchen. Hinse selbst verlangt für seine Arbeit kein Honorar. Ihm gehe es vielmehr darum, durch seine Kunst das religiöse Bewusstsein der Menschen neu zu entzünden. Deshalb erwarte er aber von den Kirchengemeinden, dass sie die Kunstausstellung aktiv mit Aktionen begleiten. Angedacht sind Kirchenführungen, Konzerte, Meditationen oder eine Wallfahrt zu den einzelnen Kirchen mit ihren Lichtkreuzen. Auch für Kinder und Jugendliche sind Aktionen geplant in Zusammenarbeit mit den Schulen und der kirchlichen Jugendarbeit.

 

Um viele andere Kirchengemeinden mit ins Boot zu holen, veröffentlichten die Pfarrer Haas, Kirchner und Pfarrerin Weichert Mitte Dezember einen Aufruf an die Gemeinden in der Region. Dabei ermuntern sie die Pfarrgemeinden und kirchlichen Organisationen den Schwung der ökumenischen Bewegung, der im Reformationsjahr spürbar wurde, aufzugreifen und mit dem Lichtkreuz-Projekt weiter anzutreiben: „Wir sind dazu da, die gute Nachricht an die Leute zu bringen“, schreiben sie in ihrem Brandbrief an die Gemeinden. Was sei da besser geeignet als sichtbare Kreuze in unseren Kirche, die warmes Licht verbreiten. Und sie zitieren Dr. Irmgard Schwaetzer, Präses der EKD, die sagt: „Überall dort, wo Kirche in neuen Formaten an neuen und überraschenden Orten und mit vielfältigen Kooperationspartnern in der Öffentlichkeit mit ihren Inhalten präsent war, gelang es Menschen anzusprechen, denen wir sonst eher selten begegnen.“ Kunst könne zum Medium spiritueller Erfahrung werden, so die Überzeugung der Kirchenmänner und -frauen.

 

Mittlerweile hat sich einiges getan. Die Finanzierung steht: Das Evangelisch-Lutherische Landeskirchenamt in München, das Bistum Würzburg sowie zahlreiche Firmen und Privatpersonen ist das „Lichtkreuze-Projekt“ etwas wert. Weitere Gemeinden aus der Region sind bereit, das Projekt mitzutragen. So sind das Bildungshaus und die Wallfahrtskirche Volkersberg, die evangelische Kirchen (Stadt und Staatsbad) in Bad Brückenau, die evangelische Kirche in Zeitlofs, sowie die katholischen Kirchen in Schondra, Oberleichtersbach und Riedenberg als Ausstellungsorte für die Kunstwerke vorgesehen. Weitere sollen folgen. Als Termin für das spirituelle Kunstprojekt wurde der Zeitraum vom 14.9.(Fest Kreuzerhöhung) bis zum 31.10.2018 (Reformationstag) festgelegt. Bischof em. Friedhelm Hoffmann hat einen Vortrag für Anfang Oktober zugesagt und wird beim Ökumenischen Abschlussgottesdienst am 31.10.2018 in der Brückenauer Stadtpfarrkirche dabei sein.

 

Am Ende ihres Briefes beschreiben Armin Haas, Gerd Kirchner und Barbara Weichert ihre Vision dieser PR-Aktion für die Kirchen: „Wir als Initiativgruppe für dieses Projekt haben das Ziel, die Region spirituell miteinander zu vernetzen. Das heißt auch, einen Anreiz zu schaffen, nicht nur die eigene Kirche mal wieder zu besuchen, sondern auch all die anderen Kirchen in der Region kennen zu lernen. Und da möchten wir gerne Euch alle dabei haben!“

 

Informationen und Veranstaltungshinweise:

Bezeichnung des Projektes:

Ökumenische Veranstaltungsreihe mit Ausstellung von Kunstwerken (insbesondere Lichtkreuzen) von Ludger Hinse in Kirchen und anderen Orten der Region Bad Brückenau.

 

Zeitraum:

14.9.2018 (Kreuzerhöhung) bis zum 31.10.2018 (Reformationstag)

 

Nächstes Informationstreffen zum Projekt für alle Interessierten am Mittwoch 31.1.2018 um 19.30 Uhr im Pfarrheim Oberleichtersbach (re neben der Kirche).

 

Koordinationstreffen mit Künstler Ludger Hinse am 7.2.2018 um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus der Friedenskirche in Bad Brückenau.

 

 

Foto zur Meldung: Hinse-Projekt: Spirituelle Vernetzung im Zeichen des Kreuzes
Foto: Ein erstes Treffen mit dem Künstler fand am 23.10.2017 in Oberleichtersbach statt: vlnr Pfr. Armin Haas, Pfarrerin Barbara Weichert, Ludger Hinse, Pfr. Gerd Kirchner

Ehrung für 25 Jahre Organistendienst

(04.12.2017)

Im Rahmen des Sonntagsgottesdienstes wurde Carola Leber aus Schondra für ihren langjährigen Organistendienst in Schondra  und Singenrain geehrt. Pfarrer Armin Haas überreichte die von der Diözese Würzburg ausgestellte Dankesurkunde. Die Singenrainer Kirchenpflegerin Petra Vogler überreichte der Organistin einen Blumenstrauß als Dank für den Orgeldienst in Singenrain.

Foto zur Meldung: Ehrung für 25 Jahre Organistendienst
Foto: Pfarrer Armin Haas dankt Carola Leber aus Schondra für ihren 25jährigen Organistendienst

Ministranten aus Schondra verabschiedet

(04.12.2017)

Im Rahmen der Sonntagsgottesdienste wurden Ministrantinnen und Ministranten aus Schönderling, Singenrain und Schondra aus ihrem langjährigen Dienst verabschiedet.

Foto zur Meldung: Ministranten aus Schondra verabschiedet
Foto: Aus dem aktiven Dienst wurden durch Pfarrer Armin Haas und Diakon Horst Conze verabschiedet: Elisa Wehner, Josef Schuhmann, Vanessa Wiegand, Johanna Schneider, Ramona Beck, Eva Platzer, Tobias Dietz und Andreas Romeis

Ministranten aus Singenrain verabschiedet

(04.12.2017)

Im Rahmen der Sonntagsgottesdienste wurden Ministrantinnen und Ministranten aus Schönderling, Singenrain und Schondra aus ihrem langjährigen Dienst verabschiedet.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Ministranten aus Singenrain verabschiedet
Foto: Aus dem Ministrantendienst wurden durch Pfr. Gerd Götz und Kirchenpflegerin Petra Vogler verabschiedet: Vanessa Schmitt, Lea Weber, Tom Schuhmann, Luca Schmitt, Mark Schuhmann.

Ministranten aus Schönderling verabschiedet

(04.12.2017)

Im Rahmen der Sonntagsgottesdienste wurden Ministrantinnen und Ministranten aus Schönderling, Singenrain und Schondra aus ihrem langjährigen Dienst verabschiedet.

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Ministranten aus Schönderling verabschiedet
Foto: Aus dem Ministrantendienst wurden durch Diakon Horst Conze verabschiedet: Niklas Müller, Alicia Müller, Julian Henz und Sara Henz.

Priesterberufung mit brennendem Herzen

(09.05.2016)
Diakon Dr. Philipp Tropf wird am Pfingstsamstag in Würzburg durch Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zum Priester geweiht.

 

Seit September 2014 lebt und arbeitet Dr. Philipp Tropf als Pastoralpraktikant und später als Diakon in der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra. Zusammen mit seinem Mentor Pfarrer Armin Haas lernt er die pastorale Arbeit in den Dörfern rund um Schondra und Oberleichtersbach kennen. Auch von Pfarrer i. R. Gerd Götz aus Oberleichtersbach, für den er große Wertschätzung empfindet, kann er viel lernen. Bei Gottesdiensten, im Religionsunterricht, bei Krankenbesuchen oder in der Gremienarbeit beim Pfarrgemeinderat sucht er den Kontakt zu den Rhönern vor Ort. So ist er vielen Menschen in den letzten Monaten ans Herz gewachsen.

Wer Philipp Tropf nach seiner Entscheidung zum Priesterberuf fragt, der erfährt von einer bewegten Berufungsgeschichte mit Höhen und Tiefen. Geboren in Albstadt bei Alzenau im Landkreis Aschaffenburg verliebte sich Philipp Tropf schon in der Schule in die Schauspielerei. Mit 20 Jahren absolviert er eine Ausbildung zur Theaterwissenschaft, Theatergeschichte und Darstellenden Kunst an der Schauspielschule in Wiesbaden. „Die Frage nach einer Priesterberufung hatte mich schon in meiner Schulzeit begleitet. Diese Frage brach mit 24 Jahren noch einmal neu auf“, erklärt Philipp Tropf. 2002 beginnt er sein Studium der Theologie im Zisterzienserkloster Heiligenkreuz in der Nähe von Wien und absolviert das Vordiplom. Alles scheint nach Plan zu laufen. Ein Schicksalsschlag reißt ihn völlig aus der Bahn: „Der plötzliche Tod meines Vaters hat bis heute eine tiefe Narbe in meinem Herzen hinterlassen. Ich habe einige Monate Zeit gebraucht, um gestärkt weiter zu machen!“

Sein Studium beendet er nach einem Sabbatjahr erfolgreich in Salzburg und promoviert im Fach Kirchengeschichte zum Doktor der Theologie. Der Weg führt ihn aber noch nicht ins Priesterseminar. Zunächst gründet er eine eine Gesellschaft zur Unternehmensberatung. Vier Jahre lang arbeitet er in Aschaffenburg und in der Schweiz mit teilweise 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. „Viel Arbeit, viel Stress - ich war nur noch unterwegs, hatte kaum mehr Zeit für mich“, berichtet Dr. Philipp Tropf über diese Zeit. 2012 zieht er die Notbremse, steigt aus der Unternehmertätigkeit aus.

Gottes Ruf zieht ihn zurück nach Würzburg in die pastorale Ausbildung. Nach einem mehrmonatigen Pflegepraktikum in der ambulanten Krankenpflege und einem Praktikum in der Pfarreiengemeinschaft in der Würzburger Zellerau beginnt er seine pastorale Ausbildung 2014 im Würzburger Priesterseminar. „Bei all den verschiedenen Tätigkeiten, Berufen und Einsatzorten gab es für mich keine Unterbrechung im Glaubensleben“, bekennt Philipp Tropf. „Ich bin davon überzeugt, dass Gott mich diesen Weg geführt hat, den ich letztlich gegangen bin.“

Die Weihe zum Priester am 14. Mai ist für Philipp Tropf ein bedeutsamer Meilenstein auf seinem Glaubensweg. „Mein Leben als Seelsorger orientiert sich an meinem Vorbild und Namensvetter Philipp Neri“, bekennt Diakon Dr. Tropf. „Philipp Neri hatte ein brennendes Herz für Gott und die Menschen und hat mit gesundem Humor und großer Nächstenliebe seinen Weg in der Kirche gefunden.“ Er hatte – wie Philipp Tropf – Freude am Theaterspiel, hat sich für Arme und Kranke eingesetzt und war besonders für die Aus- und Weiterbildung der Kinder und Jugendlichen da. „Philipp Neri beschreibt seine Berufung am Pfingstfest im Jahre 1544 als ein brennendes Herz, das ihm von Gott geschenkt wird. Diese Initialzündung gibt ihm Kraft für seinen Dienst mit und für die Menschen“, erklärt Dr. Philipp Tropf. Und lächelnd fügt er hinzu: „Dieses Brennen für die Sache Jesu, ein unbedingter Einsatz für die Menschen und eine gute Prise Humor sind für mich ein gutes Vorbild für meine Arbeit als Priester im Bistum Würzburg!“

 

Info:
Am Samstag, den 14. Mai 2016 wir Bischof Dr. Friedhelm Hofmann die Diakone Fr. Martin König CssR und Dr. Philipp Tropf zu Priestern weihen. Die Weiheliturgie beginnt um 9.30 Uhr im Dom zu Würzburg. Die Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra bietet einen Bus nach Würzburg an. Wer mitfahren möchte, melde sich bitte im Pfarrbüro Schondra unter 09747-242.
Der Neupriester lädt herzlich zu den Nachprimizen mit Primizsegen ein: Am 21.5.2016 um 18 Uhr in die Oberleichtersbacher Pfarrkirche St. Peter und Paul und am 22.5.2016 um 10 Uhr in die Schondraer St. Anna Pfarrkirche.

 

Foto zur Meldung: Priesterberufung mit brennendem Herzen
Foto: Dr. Philipp Tropf wirkt seit Monaten als Pastoralpraktikant und Diakon in der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra. Am Samstag wird er von Bischof Dr. Friedhelm Hofmann zum Priester geweiht.

Spenden sammeln für benachteiligte Menschen

(22.02.2016)

Über 20 Spendensammlerinnen und -sammler der Caritas waren der Einladung der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra gefolgt zu einem gemeinsamen Frühstück im Schondraer Pfarrheim. Das Frühstück war verbunden mit einer Informationsveranstaltung geleitet von Frau Helga Vierheilig vom Caritasverband Bad Kissingen, Fachdienst Gemeindecaritas. Fakten und Hintergründe der Arbeit der Caritas sollten aufgezeigt werden, Fragen geklärt werden.

Zunächst erläuterte Frau Vierheilig die vielfältigen Aufgabengebiete und Einsatzfelder der Caritas in den einzelnen Orten des Landkreises Bad Kissingen: „Oft sehen die Menschen nur die Autos der Caritas-Sozialstation und vergessen, dass das Aufgabenfeld wesentlich größer ist!“ So seien die Beratungsangebote für viele oft unbekannt. Neben einer allgemeinen Sozialberatung bietet die Caritas eine Erziehungsberatung und eine Suchtberatung an. Suchtkranke, Eltern mit Erziehungsproblemen, Menschen in der Schuldenfalle und gerade ältere Menschen, die mit Formularen und Behörden überfordert sind, finden den Weg zum Caritas-Haus in der Hartmannstraße 2 in Bad Kissingen, so Frau Vierheilig. „Und diese Beratungsangebote sind für jeden Hilfesuchenden kostenlos!“

Daneben müsse die Caritas auf veränderte gesellschaftliche und politische Situationen reagieren: „Vor 2 Jahren hatte wir eine Mitarbeiterin für die Flüchtlingsarbeit beschäftigt. Mittlerweile betreuen 11 Fachkräfte im Bereich Sozialarbeit die ungefähr 1500 Flüchtlinge im Landkreis Bad Kissingen!“ Die Caritas übernehme Verantwortung bei der Integration der Flüchtlinge, helfe im Asylverfahren und halte den Kontakt mit Schulen, Kindergärten und Helferkreisen vor Ort.

Schwerpunkte der Arbeit der Caritas in Unterfranken ist traditionell die ambulante Krankenpflege und die Kindergartenarbeit. Über 500 Kindertageseinrichtungen im Bistum Würzburg sind in der Trägerschaft der Caritas. In Burkardroth, Oerlenbach, Münnerstadt, Hammelburg, Bad Brückenau und Bad Kissingen werden durch Caritas-Sozialstationen kranke und behinderte Menschen ambulant betreut. Immer größere Bedeutung habe die Caritas-Fachstelle für pflegende Angehörige in den letzten Jahren erhalten. "Viele Menschen, die zu Hause einen Angehörigen mit Demenz pflegen, konnten in speziellen Kursen wertvolle Hilfen für die Pflege  mitnehmen", erläutert Frau Vierheilig ihre Erfahrungen aus den Rückmeldungen pflegender Angehöriger, die Kurse oder Gruppentreffen bei Frau Daniela Wehner von der Fachstelle für pflegende Angehöriger besucht haben.

Unter dem Motto "Teilen bringt´s" startet in dieser Woche im Bistum Würzburg die Caritas-Sammlung. Interessant war für die Zuhörer, wie die Caritas-Spenden verteilt werden. „30% der gesammelten Gelder gehen zum Diözesan-Caritasverband der Diözese Würzburg, 40% gehen zur Kreiscaritasverband Bad Kissingen und 30% bleiben in der Pfarrei!“, erklärt Helga Vierheilig. Diese Information sei vielen Menschen in den Ortschaften nicht bekannt, erklärten einige Caritas-Sammlerinnen. Oft hören sie, die Spenden würden ja sowieso nur nach Limburg oder Rom gehen. Da sei es wichtig zu wissen, dass der Kindergarten vor Ort und die Caritas-Krankenschwester, die den kranken Nachbar besucht, gerade von den Spenden gefördert werden, die vor Ort gesammelt werden. Oft hören die Sammlerinnen und Sammler als Einwand: "Die Caritas-Schwester wird doch dafür bezahlt, dass sie die Kranken pflegt! Wofür braucht man da noch Spenden!". Frau Helga Vierheilig stellte klar: "Im Gegensatz zu privaten Anbietern lehnen die Wohlfahrtsverbände keinen Patienten ab, auch wenn die Vergütung die Kosten für die Pflege nicht deckt! Wenn eine Krankenschwester oder Altenpflegerin eine Insulin-Spritze verabreicht und dafür 20 Kilometer fahren muss, dann lässt sich diese Pflege nur durch Spenden finanzieren!"

Im Gespräch mit den Caritas-Sammlerinnen und -sammlern wurde deutlich, dass als Motivation für ihren Dienst der Kontakt zu den Menschen vor Ort steht. „Manchmal schaffe ich an einem Nachmittag gerade mal drei Häuser, weil ich mit den Leuten ins Gespräch komme und einfach mal zuhören muss", erzählt eine Sammlerin. "Oft sind wir auch das offene Ohr für die Not einsamer und alter Menschen in der Nachbarschaft!"

 

Foto zur Meldung: Spenden sammeln für benachteiligte Menschen
Foto: Frau Helga Vierheilig vom Fachdienst Gemeindecaritas stellt sich den Fragen der Caritas-Sammlerinnen und Sammlern der Pfarreingemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra und erläutert, wo die gesammelten Spenden genau hingehen.

Danksagung von Dr. Philipp Tropf, Diakon

(02.11.2015)

DANKSAGUNG


Am Fest unserer Domkirchweih hat der Hochwürdigste Bischof Dr. Friedhelm Hofmann im Kiliansdom vier Männer durch Handauflegung und Gebet zu Diakonen geweiht.
Es sind mir anläßlich meiner Weihe zum Diakon am 24. Oktober 2015 zahlreiche Beweise von Zuneigung und Verbundenheit erbracht und viele Glück- und Segenswünsche zuteil geworden.
So will ich dieses Schreiben zum Boten meiner Dankbarkeit und Freude machen: Allen Menschen, die mir so wohltuende Worte der Anerkennung und sichtbare Zeichen ihrer Sympathie gewidmet haben, danke ich aus freudig bewegtem, ja brennendem Herzen - auch im Namen meiner Mutter!
Alle sind auch hineingenommen in meinen Dank gegenüber Gott, dem Spender alles Guten. Ich erbitte auch weiterhin Eure Freundschaft und Begleitung sowie Euer Gebet!
 
EUER DIAKON DR. PHILIPP TROPF

[Danksagung als PDF]

Ministranteneinführung in Schondra

(28.09.2015)

Maxim Conze wurde im Rahmen einer Wortgottesfeier in der Pfarrkirche in Schondra in seinen neuen Dienst als Ministrant eingeführt. Dabei nahmen die Oberministranten Anna-Maria Schneider, Ramona Beck, Elisa Wehner und Johanna Schneider den "Neuen" feierlich in die Ministrantengemeinschaft auf.

In seiner Ansprache verglich Pastoralpraktikant Dr. Philipp Tropf den Dienst der Ministranten mit dem Bild des Körpers, das Paulus den Zuhörern in Korinth vorstellt. Nur wenn jeder genau weiß, was er zu tun hat, kann der Dienst am Altar gelingen. Daneben sei die Gemeinschaft der Ministranten über den Dienst in der Kirche hinaus wichtig und müsse gepflegt werden. Regelmäßige Ministrantenstunden vor Ort, die monatliche Oberministrantenrunden und gelegentliche Projekte und Ausflüge tragen dazu bei, dass Ministrantenarbeit zu einer gelungenen Jugendarbeit vor Ort werde. Pastoralpraktikant Dr. Philipp Tropf lobte auch das Engagement der Eltern der Ministranten, die sich bereit erklären, Sonntags morgens mit ihren Kindern den Gottesdienst zu besuchen.

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Foto: Maxim Conze (vorn) zusammen mit anderen Schondraer Ministranten. Im Hintergrund Pastoralpraktikant Dr. Philipp Tropf

Ministranteneinführung in Singenrain

(28.09.2015)

Drei neue Ministranten wurden im Rahmen einer Wortgottesfeier in der Kirche in Singenrain in ihren Dienst eingeführt. Maik Schmitt, Linus Zehe und Julian Löser - drei diesjährige Erstkommunionkinder aus Singenrain - haben sich für den Dienst in der Singenrainer Kirche bereit erklärt. Diakon Horst Conze verglich die Dienste der Ministranten mit dem Bild des Körpers, das Paulus den Zuhörern in Korinth vorstellt. Nur wenn jeder genau weiß, was er zu tun hat, kann der Dienst am Altar gelingen. Daneben sei die Gemeinschaft der Ministranten über den Dienst in der Kirche hinaus wichtig und müsse gepflegt werden. Regelmäßige Ministrantenstunden vor Ort, die monatliche Oberministrantenrunden und gelegentliche Projekte und Ausflüge tragen dazu bei, dass Ministrantenarbeit zu einer gelungenen Jugendarbeit vor Ort werde. Diakon Conze lobte auch das Engagement der Eltern der neuen Ministranten, die sich bereit erklären, Sonntags morgens mit ihren Kindern den Gottesdienst zu besuchen.

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Foto: Die "Neuen" in Singenrain

Brückenauerin verstärkt das Schondraer Seelsorgeteam

(20.09.2015)
Anja May absolviert in der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra ihre vierjährige praktische Ausbildung als Pastoralassistentin

 

Pfarrer Armin Haas kann sich freuen. Ab September gehört Pastoralassistentin Anja May zum Seelsorgeteam. Frau May ist in Bad Brückenau geboren und aufgewachsen und wohnt mit ihrer Familie in Burkardroth. Und sie ist gespannt auf die praktische Arbeit in den Pfarrgemeinden: „Ich freue mich, dass ich nach dem eher theoretischen Studium jetzt mal praktisch mit den Menschen vor Ort arbeiten kann.“

 

Anja May hatte 2009 am Franz-Miltenberger-Gymnasium ihr Abitur absolviert mit dem Wunsch Medizin zu studieren. Während einem Pflegepraktikum in einem Brückenauer Seniorenheim lernte die junge Abiturientin nicht nur die körperlichen Leiden der Menschen, sondern auch ihre seelischen Nöte kennen. „Ich entschied mich gegen ein Medizinstudium. Ich sehe meine Berufung darin, am seelischen Heilwerden der Menschen mitzuarbeiten und nicht an der körperlichen Genesung.“ Daneben hatte sich über Jahre in der Jugend- und Ministrantenarbeit der Stadtpfarrei St. Bartholomäus mitgearbeitet und viele positive Erfahrungen mit Gemeindearbeit gemacht. Sie entschied sich deshalb für ein Studium der Katholischen Theologie in Würzburg, welches sie 2015 mit dem Magister abschloss. Studienbegleitend besuchte Frau May das Ausbildungszentrum für Pastoralassistenten und nahm an den studienbegleitenden Ausbildungseinheiten, wie Praktika, Workshops, Exerzitien, spirituellen Gruppen und Fortbildungen teil.

 

In dieser zweiten Ausbildungsphase wird Pastoralassistentin Anja May in der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra zusammen Pfarrer Armin Haas, Gemeindereferentin Claudia Annon, Diakon Horst Conze und Pastoralpraktikant Dr. Philipp Tropf zusammen arbeiten. Begleitet wird sie in den nächsten vier Jahren durch den Diözesanreferent für die PastoralreferentInnen Johannes Reuter aus Würzburg. Während im ersten Jahr noch viele Ausbildungseinheiten in Würzburg anstehen, wird der praktische Teil der Gemeindearbeit immer mehr zunehmen. Mit Abschluss der Ausbildung wird Anja May dann als Pastoralassistentin im Bistum Würzburg arbeiten.

Derzeit hat Anja May ihren Arbeitsplatz neben dem Schondraer Pfarrbüro. Im Rahmen der Vorabendmesse am Samstagabend in Schondra wurde die neue Pastoralassistentin in ihre Aufgabe eingeführt. Und geht mit großer Offenheit die neue Herausforderung an: „Ich freue mich auf die konkrete und praktische Arbeit in der Seelsorge!“

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Foto: Anja May vor dem Schondraer Ambo mit der Darstellung der Aussendung der Jünger in die Welt

Erster Helferkreis für Asylbewerber in Schondra

(10.10.2014)

Gut gefüllt war das Pfarrheim in Schondra mit Bürgerinnen und Bürgern, die sich über das Thema „Asylbewerber“ informieren wollten. Das Thema ist hochaktuell. Bürgermeister Bernold Martin erklärte, dass in den nächsten Tagen die ersten Asylbewerber in Schondra eine Unterkunft erhalten. Das Landratsamt Bad Kissingen hatte ihn erst Ende letzter Woche darüber informiert. Untergebracht werden die Flüchtlinge in Ferienwohnungen, die ein Bürger aus Schondra dem Landratsamt zur Verfügung stellen konnte. Die Wohnplätze sind auf maximal 27 Asylbewerber beschränkt. Woher die Menschen kommen, die hier in Deutschland Schutz vor Krieg und Verfolgung suchen, konnte der Bürgermeister nicht mitteilen: „Wir wissen nicht, woher die Menschen kommen, ob es Familien sind oder eine Gruppe von Einzelpersonen!“ Die Zuteilung geschieht derzeit über die Erstaufnahmestelle in Zirndorf, von dort werden die Asylbewerber über die Regierungsbezirke in die einzelnen Landkreise weiter verteilt. „Aktuell muss der Landkreis Bad Kissingen 10-12 Personen wöchentlich unterbringen!“, erläuterte Bürgermeister Bernold Martin. Unterkünfte für die Asylbewerber wie leerstehende Hotels, Gasthöfe und Ferienwohnungen werden von den Landratsämtern händeringend gesucht.

Frau Daniela Schad, Sozialpädagogin bei der Caritas Flüchtlingsberatung, betreut derzeit mehrere Asylbewerber in Volkers und Wernarz und konnte ihre wertvollen Erfahrungen an die interessierten Zuhörer weitergeben. „Belastend ist für die Menschen, dass sich das Asylverfahren über viele Monate hinzieht und die Asylbewerber einfach nur warten können und keine Beschäftigung haben!“ Sehr hilfreich sei gerade für junge Männer die Einladung zum Sportverein. „Die Männer freuen sich, wenn sie beim Fußball mitspielen dürfen. Auch in Volkers gibt es da gute Erfahrungen!“ Dort habe sich ein Kreis von hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern gebildet. „Wichtige Angebote sind zum einen die Hilfe beim Einkaufen. Asylbewerber werden mit dem Auto nach Brückenau zum Einkaufen mitgenommen.“ Daneben sei das Interesse an Deutschkursen bei den Menschen sehr groß. Engagierte Helfer, die bereit seien, einmal in der Wochen Grundkenntnisse für die deutsche Sprache zu vermitteln, seien für die Asylbewerber eine wertvolle Unterstützung.

Diakon Horst Conze aus der Pfarrei Schondra erläuterte konkrete Unterstützungsmöglichkeiten für die in Kürze eintreffenden Asylbewerber. Sehr hilfreich sei hier die Mitarbeit von Hafita Fuß aus Schondra, gebürtige Marokkanerin und Ehefrau des örtlichen Metzgers. Als Muslima wisse sie um die Speisegewohnheiten gerade der Menschen aus Syrien und könne auch die arabisch sprechenden Asylbewerber beraten. Daneben sei in den ersten Wochen eine Begleitung beim Einkauf von Lebensmitteln oder der Weg zum „Caritas-Kramlädchen“ oder zur „Brückenauer Tafel“ - beide im ehemaligen Gesundheitsamt in Bad Brückenau – eine wichtige Hilfe. Spontan erklärten sich acht Bürgerinnen und Bürger bereit in einem Helferkreis mitzuwirken. Daniela Schad ermunterte die Zuhörer keine Vorbehalte gegenüber den Flüchtlingen zu haben, sondern einen nachbarschaftlichen Umgang zu pflegen und daraus eine Kultur der Begegnung zu entwickeln.

Foto zur Meldung: Erster Helferkreis für Asylbewerber in Schondra
Foto: Bürgermeister Bernold Martin, die gebürtige Marokkanerin Hafita Fuß und Sozialpädagogin Daniela Schad wollen in Zusammenarbeit mit einem Helferkreis der Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra die neuen Asylbewerber tatkräftig unterstützen und be

Kinderbibeltag in Schondra

(06.10.2014)

Zwei Schafe, zwei Hirten und ein froher Kinderbibeltag

 

Pfarreiengemeinschaft Oberleichtersbach-Schondra: Über 60 Kinder verfolgten am Kinderbibeltag vergangenen Samstag mit Spannung, wie zwei Schafe – Emma und Eddy mit ihren kleinen Besonderheiten- die Herde des Hirten Schlampus verlassen und sich in die gute Obhut des Hirten Pastorius begeben. Roter Punkt hin, Sprachfehler her, sie wollen sich endlich sicher behütet wissen.

Der spannenden Geschichte vom Schafflüsterer liegt der biblische Psalm 23 vom guten Hirten zugrunde. Diesen Psalm erschlossen sich die Kinder mit Hilfe der zahlreichen Betreuerinnen im Laufe des Vormittags. Der abschließende Gottesdienst in der Schondraer Kirche verdeutlichte zusammenfassend, dass jeder Mensch sich unter den Schutz und Segen Gottes stellen kann und vertrauend darauf sicher seinen Weg gehen kann.

Wieder einmal zeigte sich das beeindruckende Engagement der Frauen vom Kinderbibeltagsteam. Tagelang hatten sie sich mit viel Zeitaufwand und Ideenvielfalt auf diesen Tag vorbereitet und vieles im Vorfeld für die Kinder vorbereitet. Für diese Frauen und zur Würdigung ihres Einsatzes wünscht sich Gemeindereferentin Claudia Annon für das nächste Jahr, dass die Eltern die Anmeldefrist besser beachten. Denn nur so kann auch im nächsten Jahr für jedes Kind das notwendige Material bereitstehen, damit jedes Kind gut mitmachen kann.

Diakon Paul Reder zum Priester geweiht

(11.06.2014)

Der Diakon Paul Reder, der als Pastoralpraktikant seit fast eineinhalb Jahren in der PG Oberleichtersbach-Schondra tätig ist, wurde am Pfingssamstag von Bischof Friedhelm Hofmann zum Priester geweiht. Am kommenden Samstag, 14.6. ist um 18.30 Uhr der Festgottesdienst in der Schondraer Pfarrkirche mit anschließenden Empfang auf den Kirchplatz in Schondra.

Hier einige Bilder von der Weihe:


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20.06.​2019
 
 

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